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News

25 Jahre Deutsche J/22 Klassenvereinigung e.V.

Die Deutsche J/22 Klassenvereinigung e.V. wurde im Sommer 1997 – vor 25 Jahren –  gegründet. Heute haben wir knapp 100 Mitglieder in der KV!

Dieses Jahr wollen wir mit Euch im Rahmen der Travemünder Woche unser 25-jähriges Bestehen feiern.

Einige können sich sicherlich noch an den glorreichen Klassenabend bei den Worlds 2015 auf dem Anlegersteg des Lübecker Yachtclubs erinnern, den wir auch dieses Jahr wieder für unsere Jubiläumsfeier gebucht haben.

Die Teilnahme an der German Open 2022 kann über Manage2Sail gebucht werden. Die Klassenvereinigung übernimmt 50€ der Meldegebühren!

Lasst uns zusammen in Travemünde auf unser Jubiläum anstoßen und viele spannende Wettfahrten erleben!

Wir freuen uns auf Euch!

2023 wird übrigens Travemünde der Austragungsort der J/22 Weltmeisterschaften sein!

Saisonstart der J/22 Regatta-Segler 2022

Roelofarendsveen, 20.03.2022

Die Segelsaison beginnt traditionell im März mit dem Warming Up. Heute war auch der letzte Tag der Winterserie 2021/2022. Es war ein windreiches Wochenende.

Die Ergebnisse gibt es hier.

Bilder vom WSV Braassemermeer


Väterchen Frost in Hamburg 2021

An dem Wochenende 13./14. November veranstaltete der Hamburger Segel Club, sein jährliches Herbstspektakel auf der wunderschönen und malerischen Alster. Bei flachem Wasser, wechselnden Winden und streifigen Böen ist es ein taktischer Alptraum für die einen und eine erstaunlich unterhaltsame, lustige Herausforderung für die anderen, die sich an den unberechenbaren Segelbedingungen erfreuen.

Bei der diesjährigen Ausgabe gab es eine sehr hohe Beteiligung für diese Spätherbstregatta für One-Design-Flotten von J/22, J/24 und J/70. Die Rennen waren spannend, schnell und extrem wettbewerbsintensiv. Am Samstag war die Alster zu Beginn in Nebel getaucht und bot gerade mal soviel Wind, um zwei Wettfahrten zu segeln. Am Sonntag wurden in der J/22-Klasse drei und bei den anderen beiden Klassen zwei Wettfahrten gesegelt.

Ergebnisse J/22

J/22 Spätsommerpokal 2021 in Hamburg

Hamburg, 06.09.2021

Gesegelt wird auf der Alster. Die Stadt als Stadion und die Alster als Spielfeld haben sich seit Jahren mehr als bewährt. Die Alster liegt publikumswirksam mitten in Hamburg. Kaum ein anderer Ort bietet derart vordergründig die Möglichkeit, den Segelsport inmitten der Stadt zu präsentieren. Im Hintergrund grüßen mindestens Elphi und Michl, vorbeituckernde Alsterdampfer vermitteln jedem noch so fernen Hamburgtouristen “hier ist was los, hier wird gesegelt, mitten in der Stadt.”

Das Feld der J/22 war in diesem Jahr mit 13 Meldungen so groß wie nie.

Der Samstag war geprägt von viel Sonnschein und warmen Wetter, lediglich der Wind war etwas schwach. Zwar konnte eine Wettfahrt gestartet werden, jedoch wurde diese wegen zu wenig Wind am Ende doch abgebrochen.

 

Am Sonntag waren die Windverhältnisse trotz anderslautender Vorhersagen am Vortag noch immer sehr schwach. Dennoch gelang es der Wettfahrtleitung 4 Wettfahrten durchzuführen.

Reiner Brockerhoff und seine französische Mannschaft segelte eine stabile Serie ausschließlich mit Top-Platzierungen in allen vier Läufen und gewann den Spätsommerpokal überlegen, sechs Punkte vor Marc Reinhardt vom lokalen HSC, der den zweiten Platz belegte. Kai Freese belegte mit 11 Punkten den dritten Platz, knapp vor Holger Schmitt, der auf ebenfalls 11 Punkte kam, aber die schlechtere Einzelplazierung hatte.

 

J/22 German Open in Travemünde 2021

Die 132. Travemünder Woche ist mit den ersten Rennen am Samstag den 24.07.2021 gleich voll durchgestartet. Eine moderate Brise aus östlichen Richtungen drückte eine stattliche Welle in die Lübecker Bucht, die sich gerade auf der landnahen Bahn steil aufbaute. Am Ende standen aber drei Wettfahrten in der Liste, die Gesamtwettfahrtleiter Anderl Denecke am Abend schon mal sehr glücklich aussehen ließen.

„Das waren tolle Bedingungen heute. Wenn es Bruch gab, dann lag es am Material und nicht an den Windbedingungen. Mit diesem ersten Tag können wir sehr zufrieden sein. Wir haben das volle geplante Programm geschafft“, so Denecke. Gemeinsam mit DSV-Präsidentin Mona Küppers hatte sich Anderl Denecke einen direkten Eindruck auf der Bahn verschafft. Für den weiteren Verlauf am Sonntag ist eine genaue Wetterbeobachtung notwendig, denn die Wetterlage wird instabil.

Nur ein kleines Feld der J/22 ist in diesem Jahr zu den German Open nach Travemünde gekommen. „Dieses Jahr läuft anders als geplant, aber das gilt für viele andere Klassen auch, berichtet Thomas Lösch, der Schatzmeister der J/22-Klasse und TW-Führender nach dem ersten Tag. In den kommenden Jahren hofft er wieder auf einen Aufschwung: „Diesmal war es für viele wohl schwierig mit der Ferienplanung. Aber in zwei Jahren würden wir gern mit mindesten 25 Booten zur TW kommen, mit Teilnehmer aus Frankreich, den Niederlanden, den USA, Kanada und von den Cayman Islands.“ Grund ist die Weltmeisterschaft, die gerade für 2023 nach Travemünde vergeben worden ist.

Trotz der wechselhaften Bedingungen am Sonntag den 25.07.2021 waren die Crews zufrieden, dass Wettfahrtleiter Uwe Wenzel noch eine weitere Wettfahrt segeln ließ. „Am Samstag waren es Weltklasse-Bedingungen. Heute bei weniger Wind war es auch gut.

Der Starkregen hatte sich gerade verzogen, die Sonne brach durch die Wolken, aber das nächste Donnergrollen rollte bereits heran, als die J/22 zu ihrer Siegerehrung bei der 132. Travemünder Woche schritten. Es war das typische Tagesszenario des dritten Regattatages, der geprägt war von Wetterextremen, die keine Rennen zuließen.

Ohne weiteres Tagesrennen durfte sich die Mannschaft um Thomas Lösch die Siegtrophäe der J/22 abholen. „Es ist natürlich schön, Erster zu sein. Aber noch schöner wäre es gewesen, aufs Wasser zu gehen. Denn darum sind wir schließlich hier. Der erste Tag entschädigt aber für vieles. Da hatten wir tolle Rennen bei einer Travemünde typischen Ostseewelle“, sagte Thomas Lösch, bevor er sich auf den Heimweg nach Duisburg machte. Nach dem Saison-Höhepunkt der Klasse zur Travemünder Woche hofft er, dass noch Regatten in Hamburg und Duisburg ausgetragen werden können.

 

 

Sport Nautique de l’Ouest (SNO) Nantes

Nantes, 23.-25. April 2021

Sport Nautique de l’Ouest (SNO) Nantes steht seit  seiner Gründung in 1882 für eine echte Leidenschaft für das Segeln.

Die SNO Nantes hat sein Segelrevier an dem Fluss Erdre in der Nähe von Nantes im Westen von Frankreich

Generationen von angehenden Seglern haben ihre ersten Schritte auf dem Fluss Erdre in einer außergewöhnlichen und geschützten Umgebung gemacht, ideal zum Lernen, Spaß haben und Gewinnen. Die Qualität der Ausbildung, die der Club bietet, hat es uns ermöglicht, Olympiasieger und große Segler auszubilden, von denen einige zu Profis bei Regatten und Hochseeregatten geworden sind.

Diese menschlichen und sportlichen Werte finden ihren Ausdruck im Lernen und Üben von Jung und Alt.

Inzwischen besitzt die SNO 7 J/22 und setzte diese auch ein für

- Die nationale Liga-Regatta im Juni

- Jugend-Matchracing-Sessions in Zusammenarbeit mit Mathieu Richard (bekannter Matchracing-Spezialist in Frankreich)

- Segelkurse für Erwachsene

- Firmen-Teambuilding-Sitzungen

- Lokale Regatten auf dem Fluss Erdre in Partnerschaft mit einem benachbarten Segelverein

An dem Wochenende 23. – 25. April 2021 veranstaltet die SNO anstelle des ursprünglichen Grade 2 Matchracing-Events aufgrund der Covid-19 Bestimmungen eine Trainerregatta mit einer begrenzten Anzahl von Mannschaften.

Klassenregeln 2022

World Sailing und der Vorstand der Internationalen J/22-Klassenvereinigung hat die aktualisierten J/22-Klassenregeln verabschiedet.

Sie treten ab dem 1. März 2022 in Kraft.

Änderungen

Newsletter

Internationaler Newsletter Ausgabe Frühjahr 2022


Worlds 2022

Wettfahrtregeln ab 01.01.2021

Zusammengefasst von Uli Finckh

Testbericht Yacht 7/1991

Introducing to Epoxy

Installing Deck Hardware

Fairing with Epoxy and Filler

Väterchen Frost 2019

An dem Wochenende 9./10. November veranstaltete der Hamburger Segel Club in Hamburg die alljährliche Herbstregatta "Väterchen Frost" auf der berühmten schönen und urigen Alster. Mit flachem Wasser, unstetigem Wind mit streifigen Böen ist es für einige ein taktischer Albtraum und für andere eine erstaunlich unterhaltsame, lustige Herausforderung, die sich an derartigen unregelmäßigen Segelbedingungen erfreuen.

Die Ausgabe 2019 hatte fast Rekordeinträge für diese Spätherbst-Regatta für One-Design-Flotten von 38 Booten insgesamt und 180 Seglern in den Klassen J / 22, J / 24 und J / 70.

Das Rennen waren spannend, schnell, aufregend und extrem wettbewerbsfähig. Keiner dominierte in den jeweiligen Klassen, da jedes Siegerteam bei leichtem und unbeständigem Wind Achterbahnfahrten erlebten. An zwei Tagen wurden nur vier Wettfahrten gesegelt.



Der Sieger der Klasse J / 22 wurde mit einem Streicher mit 7 Punkten ermittelt. Der Vorteil lag am Ende bei Andreas Dillmanns GER 1141 mit einer 1-OCS-1-5-Wertung bei 7 Punkten netto. Zweite wurde Dagmar Hilckens GER 1445 mit einem 6-3-3-1 Ergebnis, ebenfalls mit 7 Punkten. Der dritte und vierte Platz hatte jeweils 8 Punkte. Hier lag der Vorteil bei Thomas Lösch GER 1640 mit einem 5-1-6-2 Ergebnis bei insgesamt 8 Punkten. Tom Laus GER 1541, mit 3-2-4-3 und ebenfalls 8 Punkten musste sich mit dem vierten Platz zufrieden geben. Den fünften Platz belegte Christian Grevings GER 1343 mit einer 4-6-2-7-Wertung und insgesamt 12 Punkten.

Alle Ergebnisse

 

Dutch Open 2019

Auke Holtrop wurde niederländischer Meister
Auke Holtrop und sein Team (Anne Rietveld, Frans Dijckmeester und Suzanne van Iterson) sind mit Recht die niederländischen Meister der J22. Dirk Jan Verdoorn, Anneloes Krikhaar, Liselotte Verdoorn und Rosemarijn Verdoorn sichern sich den zweiten Platz. Jesper Overbeeke belegt mit Levi Mulder, Michelle Koopmans und Pam Witsenboer den dritten Platz.

Bilder

 

Weltmeisterschaften 2019

Jean-Michel Lautier, Denis Neves und Guiseppe D'Aquino sind die neuen J/22 Weltmeister

Dienstag, 09.07.2019: Warm-Up für die J/22-Weltmeisterschaft

Bei traumhaften Bedingungen segelten die J/22 ein Practice Race, als Vorbereitung für die Weltmeisterschaft vom 10.7 bis 13.7. Von den insgesamt 31 gemeldeten Crews waren 25 auf der Regattabahn. „Wir hatten heute die berühmte Warnemünder-Welle. Es war einfach eine tolle Wettfahrt!“, zeigte sich Holger Schmitt, 1. Vorsitzender der deutschen Klassenvereinigung und Teilnehmer der WM, mehr als zufrieden. Wettfahrtleiter Lorenz Buchler wäre am liebsten selbst an Bord gegangen und mitgesegelt. „Wir waren richtig neidisch heute. 15 bis 20Knoten Wind, blauer Himmel. Kurz gesagt: Es war geiles Segelwetter!“, fasste er den Segeltag zusammen. Ganz anders sah es noch am letzten Sonntag aus, als wegen zu viel Wind der zweite Tag der Pre-Worlds ausfallen musste. Als Favoriten auf den WM-Titel werden der Duisburger Reiner Brockerhoff (FRA 1444), der unter französischer Flagge segelt, und Jean-Michel Lautier (NED 1273) gehandelt. Jean-Michel Lautier wurde bereits in den Jahren 2015 und 2017 Vize-Weltmeister. Aber auch der Kieler Martin Menzner, der sonst in der Klasse J/80 zu Hause ist, hat das Zeug ganz vorne mitzusegeln. Martin Menzner wurde unter anderem bei der J/22 Weltmeisterschaft 2015 in Travemünde Vierter.

Mittwoch, 10.07.2019: Favoriten werden ihren Rollen gerecht

Am Mittwioch hat die J/22-Weltmeisterschaft im Rahmen der 82. Warnemünder Woche (6. bis 14.7.) begonnen. Vier Wettfahrten wurden gesegelt, die Jean-Michel Lautier allesamt gewann. Am ersten Tag der J/22-Weltmeisterschaft hat Europameister Jean-Michel Lautiereine eindeutige Botschaft an seine Konkurrenten gesendet. Vier Siege in vier Wettfahrten, machen klar: Es wird schwer ihn zu schlagen. Schon jetzt beträgt der Abstand zum Zweitplatzierten Reiner Brockerhoff zehn Punkte. Reiner Brockerhoff, der ebenfalls zu den Titel-Favoriten zählt, ist solide in die WM gestartet, mit einem vierten, einem zweiten, einem dritten und einem fünften Platz. Auf dem dritten Platz, mit vier Punkten Abstand auf Reiner Brockerhoff, folgt Johan Koppernaes aus Kanada. Der Viertplatzierte Dirk Jan Verdoorn aus den Niederlanden liegt einen Punkt hinter Johan Koppernaes. Für den Niederländer ist es bereits die vierte J/22-Weltmeisterschaft, nach zwei WMs in Scheveningen und einer in Travemünde. Das Revier vor Warnemünde ist neu für Dirk Jan Verdoorn: „Es ist das erste Mal, dass ich in Warnemünde segele. Besonders finde ich hier die schöne Ostseewelle, wie wir sie hier haben“, sagt Dirk Jan Verdoorn. Der Kieler Yachtkonstrukteur Martin Menzner liegt aktuell auf dem sechsten Rang und ist damit der beste unter deutscher Flagge segelnde Teilnehmer. Martin Menzner ist sonst in der Klasse J/80 zu Hause und erfolgreich. „Die J/22 finde ich klasse. Ich bin sie früher viel gesegelt, aber das ist lange her. Eingegrooved habe ich mich allerdings noch nicht richtig. Gestern wäre ich fast ein paar Mal vom Boot gefallen, bei der Welle. Das kann nur besser werden.“ sagte Martin Menzner heute Morgen vor dem Start lachend.  Wettfahrtleiter Lorenz Buchler zeigte sich am Abend nach den Rennen sehr zufrieden mit dem ersten Tag der WM: „Wir hatten heute wieder super Wind zwischen14 und 20 Knoten.

Über den ganzen Tag hat er nur circa15 Grad gedreht.“ In der zweiten Wettfahrt fuhren heute vier Boote zu früh über die Startlinie. Einer davon war auch Holger Schmitt, Vorsitzender der Deutschen J/22 Klassenvereinigung: „Trotz des Frühstarts war es heute sehr spaßig. Wir haben vier stramme Wettfahrten durch bekommen. Ich glaube aber nicht, dass wir das morgen wiederholen können.“

Donnerstag, 11.07.2019: J/22-WM:Jean-Michel Lautier bleibt in Führung, Martin Menzner rückt auf

Der zweite Tag der J/22-Weltmeisterschaft brachte keine allzu großen Überraschungen hervor. Jean-Michel Lautier führt weiterhin die Gesamtwertung, vor Reiner Brockerhoff und Johan Koppermaes. Tag Zwei der J/22-Weltmeisterschaft begann mit strahlendem Sonnenschein und einem leichten Lüftchen, das die Sechs-Knoten-Marke, die für eine Weltmeisterschaft gefordert sind, selbst in Böen nur selten überschritt. Also entschied das Team um Wettfahrtleiter Lorenz Buchler den Start zu verschieben. Der Wetterbericht hatte am Morgen die Chance offengelassen, dass sich gegen Mittag eine leichte Seebrise aufbauen könnte, wenn sich das Land durch die Sonne ausreichend erwärmen würde. Und tatsächlich ging der Wind ab 13 Uhr hoch und es wurden segelbare acht bis zehn Knoten. Insgesamt konnten im Laufe des Tages drei Wettfahrten gesegelt werden. Das erste Rennen wurde schnell absolviert. Danach gab es leichte Verzögerungen. Der Start des zweiten Laufs zog sich aufgrund des stark drehenden Winds fast eine Stunde hin. Immer wieder musste die Startlinie verlegt werden. „Das war etwas anstrengend, aber ansonsten war es heute wieder ein guter Segeltag“, fasste Wettfahrtleiter Lorenz Buchler am Abend zusammen. Auf den ersten drei Plätzen gab es heute keine Veränderung. Der Niederländer Jean-Michel Lautier konnte seine Führung auch am zweiten WM-Tag behaupten. In der ersten Wettfahrt des Tages fuhr er zwar mit einem geteilten sechsten Platz einen Ausreißer als Streicher, konnte dann aber mit zwei ersten Plätzen seine Serie fortsetzen. Nach aktuellem Stand führt er mit sechs Siegen in sieben Läufen. Den Lauf denJean-Michel Lautier nicht für sich entschied gewann der Duisburger Reiner Brockerhoff, der auch weiterhin auf dem zweiten Platz liegt. Johan Koppernaes aus Kanada bleibt an dritter Stelle. Neu in die Top-Fünf aufgerückt ist der Kieler Martin Menzner, der heute einen zweiten, einen dritten und einen elften Platz fuhr. Dirk Jan Verdoorn ist um einen Platz, auf den fünften, zurückgerutscht.

Freitag, 12.07.2019 und Samstag, 13.07.2019: Zu wenig Wind für weitere Wettfahrten

Der neue Weltmeister in der Klasse J/22 ist Jean-Michel Lautier, der unter niederländischer Flagge startet. Er wurde bereits 2015 Vize-Weltmeister in Travemünde und 2017 Vize-Weltmeister in Scheveningen. In diesem Jahr krönte er sich mit dem Weltmeistertitel in Warnemünde.

Das Siegerboot des Weltmeisters ist bereits 22 Jahre alt. In vielen Klassen wird dies als veraltetes Material angesehen. Die J/22 sind hier anders: "Wir nennen unser Boot "die alte Dame". Trotzdem ist sie immer noch sehr konkurrenzfähig “, sagte der neue Weltmeister Jean-Michel Lautier. " Das macht die Klasse so aufregend. Die Boote sind sehr robust und einfach. Hier ist es egal, wer das neueste Material hat." Insgesamt waren Jean-Michel Lautier und seine Mitsegler sehr zufrieden mit der Veranstaltung. "Es war wunderbar hier in Warnemünde. Wir hatten tolles Wetter, nicht immer den besten Wind, aber wir haben trotzdem sieben Rennen geschafft.

J/22 World Championship Endergebnis top 10:

1. Jean-Michel Lautier (WVB) - NED 1273: 1, 1, 1, 1, (6.5), 1, 1, 1

2. Reiner Brockerhoff (DUYC) - FRA 1444: 4, 2, 3, (5), 1, 2, 3,

3. Johan Koppernaes (NSC) - CAN 1644: 2, 4, (9), 3, 4, 4, 4

4. Martin Menzner (KYC) - GER 1327: 6, 5, 2, (14), 2, 3, 11

5. Dirk Jan Verdoorn (WVL) - NED 1295: 7, 8, 5, 6, 11, 10, (12)

6. Mike Farrington (CISC) – CAY 390: 7, 8, 5, 6, 11, 10, (12)

7. Mathias Rieck (NRV) - GER 1450: 10.5, 3, 13, 7.5, 3, 11, (21)

8. Bram Verwijs (RSZV) - NED 1223: 9, 7, 6, 2, 9, (17.5), 17

9. Daniel Lötzbeyer (SCPS) - GER 1497: (19), 11, 12, 12, 6.5, 6, 9

10. Rudi Mayr (UYCWg) - AUT 1680: 14, 9, (16), 16, 8, 5, 6

 

Europameisterschaft 2018

Die Ecole Navale in Brest / Laveoc, Frankreich, veranstaltete vom 10. bis 12. Mai seine jährliche Championnat de France auf den unruhigen, windigen Gewässern des Golfs von Brest - es ist eines der größten One-Design-Events in Europa. Die Veranstaltung war auch die 2018 J / 22 Europameisterschaft, wo elf Mannschaften aus den Niederlanden, Kanada, Frankreich und Deutschland es geschafft, elf Rennen zu segeln.

Donnerstag - Herrliches Frühlingssegeln
Die Flotte hatte am ersten Tag  schön, milde Wetterbedingungen von der Spitze der Bretagne segeln. Die J / 22 genossen beide Rennen in einer schwächeren nordwestlichen Brise, die früh am Tag bei 12-18 Knoten begann und am späten Nachmittag langsam auf 8-13 Knoten abfiel.

Es war das kanadische Team von Johann Koppernaes auf RAISED J (Michele Cimon, Mike Marshall, Adrienne White), das nach einem 3-2-1 mit 6 Punkten die Führung in den J / 22-Europameisterschaften übernahm. Vielleicht waren die holländischen und französischen Teams überrascht, aber es hat sicherlich dazu beigetragen, dass J / 22-Weltmeister Mike Marshall von North Sails als Trimm / Taktiker dabei war! Am zweiten Tag war Jesper Overbeekes holländische Crew von der TU DELFT BROACH mit einem 1-3-4 und 8 Punkte. Dritter wurde Patrick Huets französische Crew bei EUROPEAN HOMES, einer der Favoriten vor der Regatta, mit 2-5-2 und 9 Punkte ein konstantes Ergebnis schaffte.

Freitag - Grau, kühl, windig!
Nachdem wir einen schönen Segeltag genossen hatten, um die Regatta zu starten, wusste jeder, dass sich die Vorhersage für den zweiten Tag dramatisch ändern würde. Graue Himmel, kalte Temperaturen und Südwestwinde von 15-25 kt erzeugten große Meere.



Die J / 22 hatten auch vier gute Rennen in den großen Meeren und große Brise. Niemand würde die Dominanz der niederländischen Crew von Overbeeke auf TU DELFT BROACH verlangsamen. Sie liebten das große Zeug und rauchten den Wettbewerb mit einem 1-3-1-1, um leicht die Führung für den Titel des Europameisters zu übernehmen. Auf den zweiten Platz fielen die Kanadier auf RAISED J mit vier 2nds! Und als dritter wurde Auke Holtrops RSZ ROTTERDAM WORLDGATE mit einem 5-1-3-3.

Samstag - Grau & Cool & Light
Nach einem anstrengenden, nassen und windigen Tag am Freitag, schätzten die Segler die guten Wetterbedingungen. Obwohl der Wind immer noch grau und kühl war, war der Wind von Westen nach Westen auf 8-12 kn herabgegangen.

Der Kampf um den Titel des J / 22 Europameisters wurde erst am Ende entschieden. Da vier weitere Rennen geplant und beendet waren, konnte niemand ahnen, wie die Karten für die drei besten Boote auf den Tisch fallen würden. Im dritten Rennen des Tages wurde der Regattaführer TU DELFT BROACH DSQ'd, fügte 12 Punkte zu ihrer Punktzahl und potentiell torpediert ihre Gewinnchancen. In der Zwischenzeit hat Holtrops RSZ ROTTERDAM WORLDGATE 2: 1 gewonnen und eine Chance auf den Sieg gehabt! Darüber hinaus rutschte die Kanadier auf RAISED J ein wenig mit ihren 3-5-4 Skor